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Kittsee.

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Die jüdische Gemeinde von Kittsee.

Jüdisches Viertel Kittsee[D]

Bild: Ehemaliges jüdisches Viertel von Kittsee.
Großansicht 36 KB.

Die Gemeinde entstand im 17. Jahrhundert.
Die meisten Einwohner hatte die jüdische Gemeinde im 19. Jahrhundert.
Damals lebten in Kittsee fast 800 Juden.
Später zogen viele der Juden von Kittsee nach Wien, Wieselburg oder Pressburg.
1934 lebten nur noch 62 Juden in der Gemeinde.

Der berühmteste Jude der Gemeinde von Kittsee war Joseph Joachim.
Joseph Joachim war ein bekannter Geiger und Komponist.
Er wurde 1831 in Kittsee geboren.

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Der jüdische Friedhof von Kittsee.

Der Friedhof liegt neben einem Schloss der Fürsten Esterházy.
Die Esterházys herrschten früher über große Teile des Burgenlandes.
Auf dem Friedhof gibt es 150 Grabsteine.

Jüdischer Friedhof Kittsee - Zur Großansicht[D]

Bild: Jüdischer Friedhof neben dem Schloss Kittsee.
Großansicht 53 KB.

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Das Ende der jüdischen Gemeinde von Kittsee.

1938 mussten die Juden Kittsee verlassen.
Von 1938 bis 1945 herrschten in Österreich die Nationalsozialisten.
Man wollte damals nicht mit Juden zusammenleben.
In der Nacht zum 18. April 1938 holte man die Juden aus ihren Betten.
Man brachte sie zur Donau.
Vier Monate mussten die Juden auf einem Boot auf der Donau verbringen.
Erst dann durften sie in die Tschechoslowakei einreisen.
Der jüdische Autor Friedrich Wolf hat über diese Ereignisse ein Theaterstück geschrieben.
Es heißt ›Das Schiff auf der Donau‹.

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Gattendorf .

Gattendorf liegt einige Kilometer südlich von Kittsee.
Früher gab es in Gattendorf eine jüdische Gemeinde.
1885 wurde sie an die jüdische Gemeinde Kittsee angeschlossen.

Die Synagoge von Gattendorf .

Synagoge Gattendorf - Zur Großansicht[D]

Bild: Ehemalige Synagoge von Gattendorf.
Großansicht 52 KB.

1862 erbauten die Juden von Gattendorf eine Synagoge.
Synagoge nennt man das Gotteshaus der Juden.
Viele Synagogen wurden 1938 oder in der Zeit danach zerstört.
Die Synagoge von Gattendorf wurde nicht zerstört.
1996 aber hat man sie abgerissen.

Jüdischer Friedhof Gattendorf - Zur Großansicht[D]

Bild: Jüdischer Friedhof von Gattendorf heute.
Großansicht 41 KB.

Heute erinnert nur noch der jüdische Friedhof an die Gemeinde.

Von Franz Werfel stammt die Erzählung
›Die wahre Geschichte vom wiederhergestellten Kreuz‹.
Franz Werfel war ein berühmter österreichischer Schriftsteller.
Die Geschichte ist Teil seines Romans ›Cella oder Die Überwinder‹.
Sie spielt wahrscheinlich in der jüdischen Gemeinde von Gattendorf.

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Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt, 2005-2017