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Mattersburg.

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Die jüdische Gemeinde von Mattersburg.

Eine jüdische Gemeinde gab es in Mattersburg seit 1527.
Damals hieß Mattersburg noch Mattersdorf.
Man hatte die Juden aus Ödenburg vertrieben.
In Mattersburg gründeten sie deshalb eine neue Gemeinde.

Mattersburg wurde zu einer der berühmten ›Sieben-Gemeinden‹.

Synagoge Mattersdorf[D]

Bild: Ehemaliges jüdisches Viertel von Mattersdorf.
Großansicht 43 KB.

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Die Berufe.

Wovon lebten die Juden?

Im Jahr 1744 sind in der jüdischen Gemeinde Mattersdorf folgende Berufe verzeichnet:

  • Fast die Hälfte der Mattersburger Juden war Händler. Sie handelten zum Beispiel mit Tüchern, Pferden oder Fellen.
  • Rund ein Viertel der Juden stellte Waren oder Lebensmittel her. Sie arbeiteten zum Beispiel als Schneider, Fleischhacker oder Bierbrauer.
  • Rund ein Viertel der Juden war Dienstleister. Sie arbeiteten zum Beispiel als Dienstboten, Musiker oder hatten Gasthäuser.
  • Einige waren Lehrer oder Schreiber.

In anderen jüdischen Gemeinden war die Situation ähnlich.

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Der Untergang.

Judengasse Mattersdorf[D]

Bild: Jüdisches Geschäft in Mattersburg.
Großansicht 39 KB.

Das Ende der jüdischen Gemeinde von Mattersburg.

Um 1930 lebten rund 500 Juden in Mattersburg.
1938 mussten die Juden das Land verlassen.
Von 1938 bis 1945 herrschten in Österreich die Nationalsozialisten.
Damals wollte man nicht mit Juden zusammenleben.

Der letzte Rabbiner von Mattersburg war Samuel Ehrenfeldt.
Rabbiner nennt man das Oberhaupt einer jüdischen Gemeinde.
Samuel Ehrenfeldt musste 1938 nach Jerusalem fliehen.
Dort gründete er den Ortsteil ›Kirjat Mattersdorf‹.
Viele burgenländische Juden und ihre Nachkommen leben dort bis heute.

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Der jüdische Friedhof von Mattersburg .

 Jüdischer Friedhof 1910 - Zur Großansicht[D]

Bild: Jüdischer Friedhof in Mattersdorf um 1910.
Großansicht 52 KB.

In Mattersburg gibt es bis heute einen jüdischen Friedhof.

Dort gibt es nur noch wenige alte Grabsteine.

Jüdischer Friedhof heute - Zur Großansicht[D]

Bild: Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof von Mattersburg heute.
Großansicht 41 KB.

Niemand weiß wo die Grabsteine heute sind.
Man hat sie nach 1938 weggenommen.
Wahrscheinlich wurden sie für den Bau von Straßen und Häusern verwendet.
Die Inschriften und Fotos der Grabsteine sind jedoch erhalten.
Das Museum wird die Fotos und Abschriften Ende 2005 veröffentlichen.

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Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt, 2005-2017