Ausstellungen

Thematische Sonderausstellungen 2026

17.5. – 26.10.2026

„Soshana. Zuhause im Fremden. Zwischen Exil und Rückkehr.“

Soshana

Die Malerin Soshana ist eine der wenigen österreichischen Künstlerinnen der Klassischen Moderne, die auf dem Parkett des internationalen Kunstbetriebs mitspielen.

Im Zuge des Zweiten Weltkrieges war sie gezwungen, Österreich und bald auch Europa zu verlassen. Auf der Flucht vor Verfolgung gelangte sie in die USA, wo sie zunächst Sicherheit fand und ihren künstlerischen Weg weiterverfolgte.

Soshana war mit Picasso, Giacometti, J.P. Sartre, Albert Schweitzer, Arnold Schönberg und unzähligen anderen Persönlichkeiten ihrer Zeit bekannt. 
Ruhelos und unermüdlich bereiste sie die Welt, malte in Kuba, Japan, China, Indien, Afrika, Italien, Mexiko, Südostasien, der Karibik und Israel.

Eine starke Frau, die starke Bilder malt.

„Hinter Stacheldraht im karibischen Exil“

Fred

Der Forschungs- und Kulturverein für Kontinentalamerika und die Karibik konzipierte und realisierte eine Ausstellung über ein eindrucksvolles und wenig bekanntes Kapitel der Exilgeschichte.

Die Ausstellung im Hof des Museums beleuchtet Alfred „Fred“ Fischers bewegende Lebensgeschichte: Von Wien über Berlin und Amsterdam bis in die Karibik, wo er als jüdischer Flüchtling nicht nur eine neue künstlerische Existenz aufbaute, sondern auch Jahre der Internierung fotografisch dokumentierte.

Eine Erzählung von Flucht und Neubeginn, von der Kraft der Bilder als Zeugnisse der Geschichte.

Die Ausstellungen sind bis 26. Oktober 2026 zu sehen!

Thematische Sonderausstellungen 2025

15.6. – 2.11.2025

“Mischpoche”. Juden/Jüdisches im zeitgenössischen Puppentheater – Ein Streifzug (Linda Franca)

Mischpoche

Unsere heurige Ausstellung ist den ‘Puppen’ gewidmet, welche in Stücken jüdischen Inhalts auftreten oder in Stücken, in welchen berühmte jüdische Persönlichkeiten zu Wort kommen. Achtung!: Bisher gab es in keinem jüdischen Museum Österreichs eine Ausstellung zu dieser Thematik, auch gab es bislang keine Theater-/Puppenaufführungen im Rahmen einer zugehörigen Ausstellung.

Im Zuge der Finissage (2.11.2025) wird vom Schuberttheater das Stück ‚Die Gesichter der Hedy Lamarr‘ im Museum aufgeführt!

Jüdische Architekten des Jugendstils in Österreich-Ungarn (Peter Schubert)

Österreich, 1030 Wien, Invalidenstraße 5-7, 1911 von Arthur Baron, Innenausgestaltung von Josef Hoffmann für den Prager Konzern Poldihütte 1912-14

Prof. Peter Schubert fotografiert seit seiner Kindheit und seit vielen Jahren für Kataloge, Zeitschriften und Bücher. Er besitzt wahrscheinlich das größte Fotoarchiv mit Fotos zum Thema Jugendstil und wurde mehrfach für seine Werke ausgezeichnet. Von ihm werden jüdische Architekten des Jugendstils gezeigt, die in Österreich-Ungarn tätig waren und deren künstlerisches Schaffen auch heute noch zu sehen ist.

Die Geschichte der Familie Tevan

Die Geschichte der jüdisch-ungarischen Großfamilie Tevan reicht bis an das 18. Jahrhundert zurück. Die Familie war in mehreren Gewerbezweigen tätig, doch am erfolgreichsten waren sie mit der Druckerei und dem Verlag “TEVAN”. Ihre Geschichte war stets mit der Österreichs verknüpft, sei es durch das Druckerei-Studium in Wien oder die Deportation in die Landeshauptstadt. Begleiten Sie die Familie durch all die geschichtlichen Höhen und Tiefen von ihren Ursprüngen bis in die heutige Zeit.

Alle drei Ausstellungen sind bis 2. November zu besichtigen.